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Vorschulerziehung

Unsere Vorschularbeit

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Aus langjähriger Erfahrung wissen wir um die Bedeutung eines gelungenen Überganges vom Kindergarten in die Schule. Dieser große Schritt wird von den Kindern meistens voll Ungeduld erwartet, von den Eltern aber nicht selten mit Sorge betrachtet:„Schafft mein Kind das? Was sind die Anforderungen der Schule von heute? Ist mein Kind gut genug darauf vorbereitet?“

 

 

Als Antwort auf einen Teil dieser Fragen möchten wir hiermit unsere Vorschularbeit vorstellen:

Grundlagen, die uns wichtig sind:

  • „Lernen ist Spielen“, dieser Leitsatz von Professor Hüther ist ein Grundsatz unserer Einrichtung. Das freie Spiel (Freispielzeit) und das Geschehen in der Gruppe können durch keine gezielt angeleitete Situation ersetzt werden;
  • Soziale und emotionale Kernkompetenzen sind die Basis und damit einhergehend die Förderung der Selbstständigkeit und der Selbstwirksamkeit;
  • Förderung der Intelligenz durch selbstständige Handlungsplanung und eigenständige Problemlösungsfindung
  • Vorschulisches Lernen fängt mit dem ersten Kindergartentag an!
  • Dokumentation der kindlichen Entwicklung und damit Transparenz für Eltern und Erzieher. Das Vorschulspiel „Rudi Rennmaus“ dient uns dabei als Grundlage um immer wieder den Ist-Stand zu erfahren und die Weiterentwicklung festzuhalten.
  • Realitätsbezogene Vorbereitung auf die Schule, gewährleistet durch eine enge Zusammenarbeit mit der Verbindungslehrerein der Grundschule und nicht zuletzt natürlich durch unsere Erfahrungswerte in der Hortarbeit.
  • Aber natürlich auch feinmotorische Kenntnisse wie richtige Stifthaltung, Malen und Schneiden

 Gezielte Angebote und Projekte:

Für unsKiGa-52ere Vorschularbeit haben wir einen festen Tag in der Woche reserviert, an dem gruppenübergreifend sowohl bei Kindern als auch beim pädagogischen Personal gearbeitet wird.

Jedes Kind bekommt am Anfang des Jahres ein Schlampermäppchen, bestückt mit eigenen Stiften, Kleber, Schere und Spitzer. Für das Mäppchen und den Inhalt ist jedes Kind selbst zuständig, und kann so für die Schule schon Organisation und Verantwortung für die eigenen Sachen einüben.

Wir haben in der Jahresplanung „freie Werkstätten“ wie zum Beispiel eine Schreinerei, Druckerei oder eine Schachtelwerkstatt geplant.

 

Daneben gibt es aber auch gezielte Projekte zu den Themen:

Natur und Umwelt: Vorschulwaldwoche vom 8.10 – 12.10
Thema Kochen: Ende September und Anfang Oktober
Theater und Musik: ab Mitte November bis Weihnachten mit einer Aufführung
Kreativität: 1. Projekt im Oktober /November: Arbeiten mit Ton

Fortlaufend:

  • Mathematisches Verständnis
  • Sprache
  • Bewegung

 

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Ein weiterer Bestandteil unserer Vorschularbeit ist die Kinderkonferenz, in der über wichtige Dinge abgestimmt werden kann. Dabei für seine eigenen Interessen einzutreten und diese auch zu äußern, sich aber auch der Mehrheitsentscheidung beugen zu lernen, dies ist für Kinder ein großes Lernfeld. Frustrationstoleranz, Mut vor einer Gruppe zu sprechen, zu merken, dass man etwas bewegen kann, dies sind nur einige Beispiele, die dabei eingeübt werden.

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vorschulisches Lernen in unserer Einrichtung zum einen durch vielfältige Angebote in der Freispielzeit und durch gezielte Projekte gefördert wird.
Dabei ist uns eine Ausgewogenheit, die an den Kindern orientiert ist, sehr wichtig, denn die Eigenmotivation und der Spaß an der Sache tragen entscheidend dazu bei, dass Kinder lernen, das Gelernte speichern und weiterentwickeln.